Die geschichtlichen Zeugnisse Thüringens zu bewahren und zu
fördern, hat sich unsere 1997 gegründete Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Unsere
Mitglieder sind Privatpersonen, örtliche Fördervereine aber auch Firmen und
Institutionen, denen das reiche Erbe an Schlössern und Gärten, Burgen und
anderen Denkmälern der Architektur- und Baugeschichte besonders am Herzen
liegt.
Veranstaltungen, spezielle Führungen und die Herausgabe von
Publikationen sollen helfen, diese kulturellen Zeugnisse der eineinhalb
Jahrtausende umspannenden Geschichte Thüringens ins Bewusstsein der Gegenwart zu
rücken. Nur durch öffentliches und privates Engagement wird es uns gelingen,
diese auch für nachfolgende Generationen zu erhalten.
Sie können die weitere Arbeit unserer Gesellschaft mit ihrer
Spende oder durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen.Unser Verein ist beim
Amtsgericht Rudolstadt unter der Nummer 422 im Vereinsregister eingetragen und
vom Finanzamt Gera als gemeinnützig anerkannt. Spenden und Mitgliedsbeiträge
sind steuerlich abzugsfähig.
Ihren neuen Vorstand
wählten am vergangenen Freitag in Schloss Molsdorf die Mitglieder
der Gesellschaft für Thüringer Schlösser und Gärten e.V.
Landtagspräsidentin Prof. Dr. Dagmar Schipanski wurde in Ihrem Amt
bestätigt, neu in den Vorstand gewählt wurden der Gothaer
Oberbürgermeister Knut Kreuch und der Jenaer Diplom-Ingenieur
Hans-Jürgen Sens als stellvertretende Vorsitzende. Als
Geschäftsführer wurde der 1. Vorsitzende des Freundeskreises des
Goethe-Nationalmuseums Weimar, Herr Dieter Höhnl, neu gewählt.
Damit trägt die Gesellschaft auch der geänderten
Liegenschaftssituation der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten
Rechnung, deren Arbeit sie unterstützt.
In Ihrem Bericht an die Mitgliederversammlung hob Prof.
Schipanski hervor, dass es entscheidend gelungen ist, durch die
Arbeit der Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Stiftung
Thüringer Schlösser und Gärten breites Interesse an der Thüringer
Denkmallandschaft auch weit über die Grenzen des Freistaates hinaus
zu wecken. Neben den zahlreichen Veranstaltungen, die seitens der
Gesellschaft organisiert und unterstützt wurden, trug hierzu auch
wesentlich die Mitarbeit an großen Projekten, wie z.B. des
Festspiels der Deutschen Sprache 2006 oder den Projekten
„Schatzkammer Thüringen“ und „Burgenstrasse“.
Ein weiterer Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die
Finanzsituation der öffentlichen Haushalte, der die Notwendigkeit
eines breiten bürgerlichen Engagements nicht nur für den
Denkmalschutz selbst, sondern zum Beispiel auch für in Denkmalen
befindliche Einrichtungen wie Museen, Kultur- und Bildungsstätten,
aufzeigt. Dabei möchte die Gesellschaft, die ohne öffentliche
Mittel arbeitet, Ihren Beitrag auch zukünftig leisten. Wichtig
Arbeitsschwerpunkt bleibt, neben der Organisation eigener
Veranstaltungen, die Zusammenarbeit mit den örtlichen
Fördervereinen, um Synergien sinnvoll zu nutzen und eine
breite Öffentlichkeit zu erreichen.